Pressestimmen - „Misery“  

„Auf der Beklemmungs-Skala erreicht der Bühnenthriller „Misery“ zehn von zehn Punkten!“

„Während Hollywood-Regisseur Rob Reiner, der den King-Roman verfilmt hat, alles Lächerliche in „Misery“ mit Schockeffekten zudeckt, nutzt Stadttheater-Regisseur Roland Heitz die abwegig-komischen, ja trivialen Elemente der Handlung – in der Bühnenversion von Simon Moore deutlich hervorgehoben - , um die Figuren menschlicher zu machen und ab und an ein Stückchen Normalität in das Geschehen zu bringen. Beides macht die beklemmenden Moment, die unweigerlich folgen, noch beklemmender.“

„Überhaupt arbeitet Heitz viel mit Elementen, die aus der Filmsprache entlehnt scheint: spannungsgeladene Bühnenmusik zwischen den Szenen, zum Teil auch handlungsuntermalend gehört dazu. Und auch die Art, wie die manchmal nur halbminütigen Szenen aneinandergereiht werden, erinnern an schnelle Filmschnitte oder Überblendungen.“

„Misery“ will nicht nur Lust an der Angst auslösen, sondern auch die Handlungen zweier einsamer Menschen, die sich im Grunde ähneln, nachvollziehbar machen. Beides ist gelungen!“

Neue Westfälische - 09.10.1997

 

„Regisseur Heitz legt Annie nicht als unberechenbare Irre an, sondern als ein Individuum mit einem schweren Schicksalsschlag, das erklärt, wieso sie auf dem Stand der Pubertät stehen geblieben ist und wieso sie sich derart in die Traumwelt der Romanfigur „Misery“ hineindenkt- und lebt. Ihr stellt Heitz einen Autor gegenüber, der in seiner ausweglosen Situation – an den Rollstuhl gefesselt und abhängig von einer Geisteskranken – vom souveränen Intellektuellen zum Hysteriker wird.“

Westfalen-Blatt - 09.10.1997

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