Pressestimmen

„Des Meeres und der Liebe Wellen“  

„Heitz sorgt für frischen Wind am Altonaer Theater.“

Holsteiner Tageblatt - 23.08.1993

 

„Die Neuinszenierung im Altonaer Theater hält Regisseur Roland Heitz sensibel ausbalanciert zwischen klassischem Maß und psychologischer Freilegung der Charaktere. Er entlockt den Gestalten „seelischen Realismus“, wenn sie Liebe als eine Grundbedingung des menschlichen Daseins erfahren, zugleich Eros leidvoll aber auch als Kraft zum Ausrenken sittlicher Wertordnungen erkennen müssen. Das Scheitern des absoluten Gefühls innerhalb von gesellschaftlichen Bindungen und moralischer Abwehr arbeitet Roland Heitz genau heraus. Vorbildlich gelingt auch die Übertragung von Grillparzers tückenreichen Jamben in einen dem heutigen Verständnis dienlichen sprachlichen Ausdruck ohne Pathos.“

Deutsche Tagespost - 07.09.1993

 

„Im Harburger Theater weht jetzt der Wind, den dieses Haus zur Erneuerung braucht, ohne sich selbst zu zerstören. Oberspielleiter Roland Heitz hat zum Saisonauftakt mit dieser Inszenierung eine Möglichkeit gezeigt, einen wiedererkennbaren Klassiker im neuen Gewand zu spielen, ohne die lebenswichtigen Abonnenten zu verschrecken. Die Premiere wurde mit starkem Beifall aufgenommen.“

„Heitz hat das Kunststück geschafft, die spröde Sprache Grillparzers zum Leben zu erwecken. Er stellt keine rezitierenden Statuen auf die Bühne, sondern agierende Menschen.“

Harburger Anzeigen und Nachrichten - 16.09.1993

| zurück | zurück zum Seitenanfang |