Pressestimmen - "Clavigo"

„Im Harburger Theater hat Roland Heitz das Trauerspiel von Goethe als intensives Kammerspiel inszeniert. Sein Schwergewicht lag dabei auf zwei Punkten: Zum einen das Herausstellen der Persönlichkeitsspaltung der Titelrolle in Clavigo und Carlos und zum anderen das Arbeiten mit leisen Tönen und spannungsvollen Pausen. Zudem hat er das bei Goethe an peinlicher Theatralik nicht mehr zu überbietende Finale auf ein erträgliches Maß zusammengekürzt.“

„Heitz hat das Kunststück fertig gebracht aus dem leidenschaftlichen Sturm-und-Drang-Stück ein zeitloses Drama zu machen, die Problematik über die Jahrhunderte zu transportieren und das Geschehen auf der Bühne auch für die Gegenwart nachvollziehbar zu machen. Seine erste Regie überhaupt wurde nach der Premiere vom Publikum mit Bravo-Rufen belohnt.“

Harburger Anzeigen und Nachrichten - 29.10.1992

  

„Heitz hat eine geradlinige, schnörkellose Regie abgeliefert, mit Darstellern, dass man zeitweise ins Schwärmen geriet.“

Harburger Rundschau - 29.10.1992

  

„Roland Heitz zeigte mit seiner Inszenierung in Altona bewegende Momente."

"Langanhaltender Schlussapplaus.“

Die Welt - 09.11.1992

  

„Im Altonaer Theater findet Roland Heitz in einer leidenschaftlichen Regiefassung zu einer neuen inhaltlichen Erkenntnis. Für ihn enthält das Stück keine Schuldzuweisung an eine Einzelperson. Fehleinschätzungen, fälschliche Beurteilungen der jeweiligen Lage, tragische Unentschlossenheit und misslingende Attacken, mit Gnadenlosigkeit gepaart, führen folgerichtig ins Aus. Eine faszinierende Regiearbeit. Es gab starken Beifall des Altonaer-Premierenpublikums.“

Niedersächsisches Tageblatt - 11.11.1992

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